Die Aus­bil­dung

Theoretische Ausbildung:

Jeder Fahrschüler hat die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an theoretischen Unterrichtsstunden in der Fahrschule zu besuchen.
Die theoretische Ausbildung findet in unseren Schulungsräumen statt und wird durch die Materialien des Vogel-Verlags unterstützt.

Der Stoff des theoretischen Unterrichts ist gegliedert in einen

  1. allgemeinen Teil (Grundstoff)
    • Dieser ist allen Führerscheinbewerbern zu vermitteln.
    • Der allgemeine Teil umfasst 12 Themenbereiche, die jeweils in einer Doppelstunde (90 min.) abgehandelt werden.
  2. und klassenspezifische Teile (Zusatzstoff), die dem Fahrschüler entsprechend der von ihm angstrebten Führerscheinklasse zu vermitteln sind.

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung kann parallel zur theoretischen Ausbildung erfolgen. Jedoch solltest Du vor Deiner ersten Fahrstunde einige theoretische Stunden besucht haben, um über grundlegende Vorschriften Bescheid zu wissen. Um eine optimale Ausbildung zu garantieren, schulen wir nur auf neuen Fahrzeugen, die natürlich ausreichend gewartet werden.

Prüfungen

Die theoretische und die praktische Prüfung können an einem Tag oder an zwei verschiedenen Tagen gemacht werden.
Allerdings: Bevor eine Zulassung zur praktischen Prüfung erfolgt, muß die Theorie bestanden worden sein.
Komme ausgeruht und ohne Hektik. Bringe den festen Vorsatz mit: „Ich will und werde die Prüfung bestehen!“.
Vergiss nicht, Dein Fahrlehrer hat Dich zur Prüfung angemeldet, weil er sich sicher ist, daß Du es schaffen kannst.

Theoretische Prüfung:.
In der theoretischen Prüfung findest Du nur Fragen und Bilder, die Du aus den Übungsbögen schon kennst: 20 Fragen zum Grundstoff plus 10 Fragen zur beantragten Fahrerlaubnis.
Du hast genügend Zeit, alle Fragen in Ruhe zu beantworten.
Wenn Du etwas nicht verstehst, kannst Du gerne den Herrn oder die Dame vom TÜV fragen.
Übrigens: auch mit insgesamt 10 Fehlerpunkten hast Du die Prüfung noch bestanden.

Praktische Prüfung:
Der Prüfer erwartet keinen Profi hinterm Steuer, er kennt die besondere Situation und er berücksichtigt sie.
Er macht die Richtungsangaben rechtzeitig und stellt die Aufgaben, so, wie Du es von der Ausbildung her gewohnt bist.
Wenn Du etwas nicht verstanden haben solltest - ob akustisch oder inhaltlich - zögere nicht, nachzufragen.
Kleine Fehler führen nicht gleich zum Nichtbestehen - auch der beste Fahrer macht hin und wieder Fehler.
Bei ungewöhnlich schwierigen Verkehrssituationen wird der Prüfer sogar Hilfestellung geben.
Nach der Prüfungsfahrt wird das Ergebnis sofort bekanntgegeben, die wesentlichen Fehler werden besprochen.
Solltest Du trotz allem die Prüfung nicht auf Anhieb bestehen, ist das vielleicht ärgerlich, aber sicherlich keine Katastrophe!
Du bekommst ein Prüfungsprotokoll, in dem die Fehler festgehalten sind.
Das kannst Du gemeinsam mit Deinem Fahrlehrer besprechen und die entsprechenden Ausbildungsmaßnahmen bis zur nächsten Prüfung vereinbaren.

WICHTIG!
Personalausweis oder Reisepaß mitbringen. Der Prüfer muß überprüfen, ob die Angaben im vorbereiteten Führerschein korrekt sind.
Trage zur praktischen Prüfung geeignete Schuhe und Kleidung.